Betrachtung von MAPE-K Kontrollschleifen für Prozesse in CPS

Abstract

Die Zunahme der Automatisierung in technischen Informationssytemen erhöht die Komplexität der Überwachung durch Mensch und Maschine. Selbstadaptive Systeme sind in der Lage, auf das Ergebnis einer Aktion zu reagieren und gewinnen dadurch zunehmend an Bedeutung. Als Schnittstelle zwischen diesen virtuellen Komponenten und den Dingen unserer realen Welt bieten cyberphysische Systeme ein Netz aus Sensoren und Aktuatoren mit der Möglichkeit, die zwei Welten in einem Netzwerk zu vereinen. Diese intelligenten Umgebungen erfordern ein noch höheres Maß an Kontrolle und komplexer Analyse erfasster Daten. Eine in der Regelungstechnik etablierte Methode bieten Rückkopplungs- oder Kontrollschleifen. MAPE-K, als ein Repräsentant dieser, teilt die Überwachung und Reaktion auf einen Zustand in Phasen und besitzt das Potential, einen Teil der Kontrolle über einen Prozess zu übernehmen. Die Untersuchung der Kombination von Prozessen in cyberphysischen Systemen mit der Rückkopplung durch MAPE-K ist das Ziel dieser Arbeit. Anhand eines Prototyps erfolgt die Evaluation des Konzepts zur Selbstadaption intelligenter Umgebungen. Somit wird nicht nur die Interaktion mit dem Menschen, sondern auch jene zwischen autonom agierenden Systemen transparent und handhabbar.

Minor Thesis (B.Sc.)
Date